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2020-09-04

Adobe FrameMaker 2020 Release: Neue Version, neue Übersetzung!

In diesem Blogbeitrag zeigen wir, wie die Integration von XLIFF FrameMaker 2020 zu einem leistungsstarken Werkzeug im Übersetzungsprozess macht.

FM 2020 ist da und kommt mit integrierter Übersetzungsunterstützung basierend auf anerkannten Industriestandards wie XLIFF. Was hat es damit auf sich? Gibt es Vorteile für das Tagesgeschäft in mehrsprachigen Content-Management-Workflows? Lassen Sie sich von uns an die Hand nehmen und durch die Straßen der XLIFF-Integration führen.

Tolle Neuigkeiten!

Das neue FrameMaker-Release ist da! Tja, same procedure as every year, könnte man meinen. Fehlerkorrekturen, Verbesserungen, ausgefallene Funktionen. In diesem Fall ist das nicht alles. Adobe blickt weit über den Tellerrand hinaus. FrameMaker 2020 bietet eine Vielzahl von nützlichen Funktionen, ja. Aber die neue eingebaute Autobahn von der Inhaltserstellungs-City zur Übersetzungs-Stadt ist revolutionär. Lange wurde sie erwartet: Die Integration von standardisierten Übersetzungsformaten und Regelwerken wie XLIFF 1.2, ITS 2.0 oder SRX 2.0. AutorenAutorinnenAutoren und AutorinnenAutor:innen von Inhalten können von nun an steuern, wie die exportierten Daten für die Übersetzung getaggt und segmentiert werden sollen. Diese Standards werden nun für FM-Bücher und -Dokumente, DITA und beliebiges benutzerdefiniertes XML unterstützt.

Warum hat Adobe das getan?

Die Standards XLIFF, ITS und SRX bieten eine Reihe von Vorteilen, da es sich um nicht-proprietäre Formate handelt - selbstständig und unabhängig von den jeweils verwendeten Tools. Sie sind zwischen verschiedenen Softwareanwendungen austauschbar. Bei Übersetzungsprozessen wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Tools eingesetzt. Schon innerhalb eines Unternehmens, erst recht aber in einem Netzwerk mehrerer Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen. Das XLIFF-Austauschformat erleichtert die Arbeitsabläufe zwischen allen Beteiligten. Die Standards ITS und SRX unterstützen diesen Ansatz. Sie zielen darauf ab, die Werkzeugkonfiguration entlang des Übersetzungsprozesses zu flexibilisieren, d.h. Tagging und Segmentierung von zu übersetzenden XML-Inhalten.

Richtig, aber was ist der Sinn dahinter?

Traditionell liegt die Übersetzung in den Händen der ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen. Sie kennen sich aus. Sie beherrschen nicht nur Ausgangs- und Zielsprache, sondern auch CAT. Computergestützte Übersetzung ist das A und O. Zahlreiche Firmen auf dem Markt bieten Software-Tools an, die die Übersetzungsarbeit erleichtern. Die Freiheit der Konfiguration erlaubt eine große Flexibilität, verlangt aber auch eine Reihe von durchdachten Einstellungen. Daraus ergibt sich Kommunikations- und Koordinationsaufwand.

Wie lief es bisher? Content-Provider erstellten ihre Inhalte in ihrem gewünschten Editor, generierten eine Exportdatei und schickten diese an ihren Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen (LSP). Alles, was die Verarbeitung der exportierten Daten im CAT-Tool betraf, lag in den Händen der Übersetzungsagentur. Fragen wie die Behandlung von Satzzeichen, die Aufteilung des Ausgangstextes in Übersetzungssegmente oder die Aufnahme von Kontextinformationen für die ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen mussten in engem Austausch zwischen Content-Provider und LSP geklärt werden.

Eine Lösung namens "XLIFF"?

Die genaue und ausgeschriebene Bezeichnung von XLIFF lautet "XML Localization Interchange File Format". Das erklärt schon eine Menge. Wir haben es mit einem standardisierten XML-Dateiformat zu tun, das eingeführt wurde, um den Datenaustausch zwischen verschiedenen Tools im Lokalisierungsprozess zu standardisieren. Es ermöglicht die Strukturierung der zu übersetzenden Daten und das Hinzufügen von kontextbezogenen Metadaten, um eine kontextsensitive Übersetzung zu gewährleisten.

Ein Standard kommt selten allein …

XLIFF ist leistungsstark. Es hat aber auch einige kleine Helferlein. Eines davon ist das Internationalization Tag Set(ITS). Es stellt eine standardisierte Reihe von Tags zur Verfügung, die innerhalb von XML-Dateien verwendet werden können, um den eigentlichen zu übersetzenden Inhalt im Gegensatz zu z.B. Notizen für den Übersetzer zu identifizieren.

Ein weiterer bekannter Standard ist der Segmentation Rules eXchange(SRX). Er erlaubt es, Regeln zu beschreiben und zu definieren, wann und wie die zu übersetzende XML-Datei durch das CAT-Tool des LSP in einzelne Segmente aufgeteilt werden soll.

All diese standardisierten Regeln und Formate, die erst einmal Initial-Aufwand verursachen, vermeiden in Folge Kommunikationsbedarf über Konfiguration und Regelsätze zwischen Content-Provider und LSP. Je größer das Netzwerk der beteiligten Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen ist, desto größer ist der Nutzen von XLIFF als universellem Austauschformat - einschließlich der erforderlichen Verarbeitungseinstellungen.

Licht in der Box bei FrameMaker 2020

Indem Adobe die Tür für Übersetzungsprozesse öffnet, hebt es den Deckel der traditionellen Black-Box. Die Integration von XLIFF und unterstützenden Lokalisierungsstandards bringt Licht ins Dunkel. Vorübersetzungsprozesse wie Tagging und Segmentierung der XML-Exportdatei können von nun an vom Content-Owner durchgeführt und gesteuert werden. Um jedes Missverständnis zu vermeiden: Die Kompetenzen zwischenÜbersetzerÜbersetzerinÜbersetzer und ÜbersetzerinÜbersetzer:in und Content-Owner haben sich nicht verschoben! Der Bedarf an Kommunikation und Koordination der XML-Dateiverarbeitung zwischen beiden Parteien bleibt bestehen. Aber jetzt besitzen die Content-Owner auch ihre Wunschkonfiguration sowie die bevorzugten Einstellungen für die CAT-Tools ihres LSP. Das reduziert Kosten und Zeit und macht Übersetzungsworkflows mit unterschiedlichen Parteien viel flexibler und zuverlässiger! Der Inhalt UND das Prozessdesign bleiben in der Hand des Content-Providers. Darüber hinaus kann jeder LSP - einschließlich seines Tools - schnell durch einen anderen LSP in den Übersetzungsprozess eines Unternehmens integriert oder ausgetauscht werden. Mit minimalem Aufwand obendrein. Die Risiken und Ursachen von Kommunikationslücken werden enorm reduziert, wenn nicht sogar ganz vermieden. So können sich die Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren, das Übersetzen von Inhalten. Das ist ihre Kernkompetenz. Keine Verwaltung von Inhalten oder deren Bereitstellungs- und Transformationsprozesse mehr.

    Die XLIFF-Integration im neuen FrameMaker-Release 2020 bietet daher eine Reihe von Vorteilen:

  • Anerkannter Standard in der Lokalisierungsbranche

  • Übersetzung ist nicht länger eine "Black-Box" für Content-Provider

  • Konfigurationsinformationen für die CAT-Tools können selbst definiert werden

  • Flexibler und zuverlässiger in der Zusammenarbeit mit verschiedenen LSP und deren verschiedenen Tools

  • Weniger Aufwand, sowohl zeitlich als auch finanziell

Klingt interessant?

Wir stimmen zu! XLIFF ist ein mächtiger Standard, der nicht nur von Adobe entdeckt wurde. Viele HerstellerHerstellerinnenHersteller und HerstellerinnenHersteller:innen und Software-AnbieterAnbieterinnenAnbieter und AnbieterinnenAnbieter:innen in der Tech-Comm- und Lokalisierungswelt haben den Wert eines standardisierten Austauschformats erkannt und entsprechend XLIFF-kompatible Prozesse in ihre Produkte implementiert. Auch wir von der c-rex.net GmbH haben uns dem angeschlossen und unsere Tools zur Datentransformation und Informationsbereitstellung XLIFF-kompatibel gemacht. Neben dem Adobe FrameMaker-Format (MIF) unterstützen wir die XLIFF-Integration für die Formate Adobe InDesign (IDML), Microsoft Word (.doc/.docx) oder QuickSilver/Interleaf sowie für DITA und beliebiges benutzerdefiniertes XML. Auch die maschinelle Übersetzung mit XLIFF wird angeboten.

Wollen Sie mehr wissen?

Schauen Sie sich die XLIFF-Integration im FM2020 genauer an.

Schauen Sie sich die Funktion der Vorsegmentierung im FM2020 an.

Lesen Sie hier eine umfassende Einführung in die Rolle von XLIFF. in der Lokalisierungsbranche und deren Integration in FM2020.

Ein noch genauerer Blick?

Vielleicht haben wir Sie mit ein paar offenen Fragen zurückgelassen:

  • Wie sieht die XLIFF-Konfiguration aus?

  • Wo fange ich in FrameMaker an?

  • Funktioniert das alles sowohl für strukturierte als auch für unstrukturierte Dateien?

Antworten auf diese und andere Fragen werden wir in naher Zukunft in unserem c-rex.net Blog geben!

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