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2021-02-15

Gewinnen Sie mit XLIFF die Kontrolle über Ihre Daten zurück

In diesem Blogbeitrag gehen wir der Frage nach, ob der Einsatz von XLIFF zu Kostensenkungen bei Übersetzungen führt.

Vor kurzem haben wir uns die XLIFF-Intergration von Adobes FrameMaker 2020 Release angeschaut. InhaltserstellerInhaltserstellerinnenInhaltsersteller und InhaltserstellerinnenInhaltsersteller:innen verfügen nun auch über eigene Übersetzungskonfigurationseinstellungen und Übersetzungsworkflows. Weniger Arbeit für Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen (LSP) und ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen? Zeit für Preisverhandlungen? Nicht ganz! Lassen Sie uns sehen, warum...

Wer macht was in traditionellen Übersetzungsworkflows?

Die Übersetzung von Inhalten ist ein weit verbreitetes Bedürfnis. Übersetzungsworkflows reichen von kurzen und einfachen bis hin zu komplexen Prozessketten mit mehreren beteiligten Parteien. Dementsprechend variiert der Kommunikations- und Konfigurationsbedarf entlang des Workflows. Ganz gleich, ob Sie - als Content-Provider - für die Übersetzung einzelne oder viele Sprach-DienstleisterDienstleisterinnenDienstleister und DienstleisterinnenDienstleister:innen (LSP) einsetzen: Inhalte müssen immer erstellt, ausgetauscht und übersetzt werden. Internationale Standards in der Lokalisierungsbranche - wie XLIFF, ITS und SRX - erleichtern den Datenaustausch und minimieren den Kommunikationsbedarf. Deshalb hat Adobe sie endlich in das neue FrameMaker2020-Release aufgenommen. Deshalb haben wir von c-rex.net uns auch XLIFF zu eigen gemacht und XLIFF in unseren Datenkonvertierungsservice c-rex.net integriert .

    In traditionellen Übersetzungsworkflows sind die Rollen so definiert:

  • Unternehmen erstellen ihre Inhalte und sind als Content-Creator Eigentümer ihrer Inhalte.

  • Aufgabe und Kompetenz der LSPs ist es, die CAT-Tools (Computer-Aided Translation) zu konfigurieren und die Datenaustausch-Workflows einzurichten, zu verwalten und laufend anzupassen.

    LSPs sorgen für eine qualitativ hochwertige Übersetzung und pünktliche Lieferung.

  • Die eigentliche Übersetzung führen Fach-ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen durch, die von den LSPs für diese Aufgabe ausgewählt und qualifiziert werden.

Was ändert sich mit XLIFF? Wird es billiger?

Durch die Arbeit mit XLIFF und ähnlichen Standards entfallen zeitaufwändige und sich wiederholende Konfigurationen auf Seiten des LSP. Zeit, sich über reduzierte LSP-Rechnungen zu freuen? Mal sehen …

Wie XLIFF den Unterschied macht, haben wir in unseremersten Beitrag über XLIFF und FrameMaker 2020 angesprochen. Dort haben wir uns die Vorteile des Einsatzes von XLIFF für das Tagesgeschäft in mehrsprachigen Content-Management-Workflows angeschaut. Wir haben gesehen, dass die frühere Black-Box der Vorübersetzungsprozesse wie Tagging und Segmentierung der zu übersetzenden Daten mit Unterstützung von XLIFF vom LSP zum Content-Owner verlagert werden kann.

Heute möchten wir uns die Kostenauswirkungen von XLIFF genauer ansehen. Wir hatten angedeutet, dass die Arbeit mit XLIFF den Aufwand sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf Zeit reduzieren würde.

Erste Stimmen aus der Übersetzungsbranche wurden laut. Es sind Fragen aufgetaucht, wie und wo der finanzielle Nutzen zustande kommen würde. Dahinter steckt vielleicht die Befürchtung, dass KundenKundinnenKunden und KundinnenKund:innen anfangen werden, von ihren LSPs Rabatte für einzelne Übersetzungsaufträge zu verlangen, wenn diese Projekte in XLIFF liefern können.

Wo liegen die Einsparpotenziale? Was sind die wichtigsten Vorteile?

Es muss ganz klar gesagt werden, dass die reinen Übersetzungskosten nicht sinken werden. Schließlich bedeutet die Verwendung von XLIFF nicht, dass es weniger zu übersetzen gibt. Der Kostenvorteil ergibt sich aus der Tatsache, dass wesentliche Informationen für den Übersetzungsprozess in den Händen des Content-Providers liegen und somit ohne großen Kommunikationsaufwand an LSPs übertragen werden können. Dabei geht es z. B. um die Kennzeichnung von Inhalten, die nicht übersetzt werden sollen, oder um die Übertragung von Begleitinformationen in den Metadaten.

Unternehmen werden so zusätzlich Prozess-EigentümerEigentümerinnenEigentümer und EigentümerinnenEigentümer:innen. Einfach ausgedrückt: Sie können auf ihrer Seite machen, was sie wollen: Datenstrukturen, sogar Formate und Prozesse nach Bedarf ändern. Sie liefern immer das gleiche Schnittstellenformat (XLIFF). Die internen Änderungen haben keinen Einfluss auf LSPs. Diese erhalten immer das gleiche Datenformat auf die gleiche Weise. Sie müssen nichts anpassen, nur weil sich Prozesse, Datenstrukturen und Formate geändert haben.

Die Risiken und Ursachen von Kommunikationslücken werden so enorm reduziert, wenn nicht sogar ganz vermieden. Darüber hinaus können alle LSPs - einschließlich ihrer Tools - schnell in den Übersetzungsprozess eines Unternehmens integriert oder durch andere LSPs ersetzt werden. Aus Sicht der inhaltserstellenden Unternehmen ist dies ein Vorteil, da sie dadurch mehr Datenhoheit auch für ihre übersetzten Inhalte erhalten.

Natürlich erfordert die Einführung neuer Standards eine Anfangsinvestition von Zeit und Geld. Dies gilt auch für XLIFF. Aber: Ist erst einmal ein stabiler Prozess definiert und implementiert, gibt es in Zukunft kaum noch Konfigurationsbedarf auf der LSP-Seite. Wenn neue LSPs ins Spiel kommen, sind alle notwendigen Konfigurationen bereits vorhanden. Dies reduziert nicht nur den Konfigurationsaufwand bei LSPs, sondern auch den Kommunikationsaufwand zwischen Content-Owner und LSP erheblich. Das Abstimmen von technischen Fragen gehört damit der Vergangenheit an.

Das Einsparpotenzial liegt eindeutig in einem schlankeren, zuverlässigeren Gesamtprozess von der Erstellung über die Übersetzung bis zur Verteilung mit weniger Abfragen, Fehlern und Schleifen.

Nicht zuletzt reduzieren stabile Prozesse nicht nur den Wartungsaufwand und damit die Kosten. Stabile und standardisierte Prozesse sind der ideale Ausgangspunkt für eine Automatisierung über verschiedene Abteilungen eines Unternehmens hinweg oder sogar zwischen verschiedenen Fertigungsstandorten oder Unternehmen.

Wer macht was in standardisierten Übersetzungsworkflows?

    In standardisierten Übersetzungsworkflows sind die Rollen wie folgt definiert:

  • Unternehmen erstellen ihre Inhalte. Darüber hinaus kümmern sich die Unternehmen nun auch um die Strukturdefinition, die Metadatenklassifizierung und die gewünschte Konfiguration für den Inhalt und dessen Verarbeitung in den CAT-Tools für die Übersetzung.

  • LSPs fungieren als Berater und bringen ihre Expertise in die Gestaltung des Inhouse-Prozesses ein. Sie helfen beim Einrichten der initialen XLIFF-Konfiguration in FrameMaker (oder anderen Erstellungswerkzeugen).

    Ist der Prozess einmal aufgesetzt, konzentrieren sich LSPs auf ihre Kernkompetenzen: die Auswahl geeigneter ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen, die termingerechte Lieferung einer qualitätsgesicherten, technisch einwandfreien Übersetzung der Inhalte.

  • Die eigentliche Übersetzung führen Fach-ÜbersetzerÜbersetzerinnenÜbersetzer und ÜbersetzerinnenÜbersetzer:innen durch, die von den LSPs für diese Aufgabe ausgewählt und qualifiziert werden.

Willkommen in der neuen Welt der Übersetzung - wo Stärken gestärkt und Schwächen durch intelligente Workflows unter Verwendung anerkannter Lokalisierungsstandards kompensiert werden!

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